An dieser Stelle eine Auswahl von Reportagefotos

Ein gelungenes Panoramabild, für das man nicht nur ein Weitwinkelobjektiv braucht, sondern auch den geeigneten Aussichtspunkt. Und: Entscheidend ist die richtige Tageszeit. Erst am Spätnachmittag war die Sonne so weit herum gekommen, dass sie das Bild voll ausleuchtete.

Auch wenn man zu diesem Bild viel sagen kann: Ein gutes Reportagefoto erklärt sich selbst. Bei dieser Outdoor-Diashow sieht man den Referenten, die Dias (auf dem Großsegel) und die Zuschauer - also die komplette Szene. Interessant die verschiedenen Lichtquellen: Abendlicht, Straßenbeleuchtung, Projektor und Scheinwerfer.

Langzeitbelichtung mit Stativ von der "Khersones" im Dock auf Malta. Die Dockscheinwerfer sorgen für studioartige Ausleuchtung.

Die Khersones bei Starkwind. Die Kamera liegt auf den Decksplanken auf, wodurch sich eine spannende Perspektive ergibt. Stehend fotografiert, würde die Dramatik fehlen.

Der perfekte Moment. Sekunden später bin ich geduscht - und die Kamera leider auch.

Die "Colin Archer", ein altes Segelboot, unter Deck. Eine Vielzahl von Kerzen und Petroleumlampen sorgen für stimmungsvolle Ausleuchtung. Blitzlicht hätte die Atmosphäre zerstört.

Für so ein Bild muss man x-mal abdrücken und Glück haben. Alle drei Gesichter sind zu sehen, der Mann zugewandt, das mittlere Mädchen konzentriert, das Linke ängstlich. Dazu der gehobene Hammer, der die Aktion erklärt. Ohne Aufhellblitz wären die Gesichter bei dem Sommerwetter zu dunkel. Generell gilt: Menschen auf Augenhöhe fotografieren.

Das Gegenbeispiel. Eigentlich ein tolles Bild: die farbigen Uniformen, der lächelnde Mann links, und Zuschauer im Hintergrund. Wenn nicht das abgeschnittene Gesicht im Vordergrund wäre, die Brille des Mittelmannes seine Augen verdecken würde und der Zylinderträger durch seine Blickrichtung die Dynamik zerstört hätte.